FamilienNatur

Steine, die reden

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Wir saßen auf einem kleinen Vorsprung nahe des Flusses. Ich im Gras und der kleine 4-jährige Junge auf meinem Schoß.

„Tell me, little 4-year-old boy, what can you hear?“

„The river.“

„And what else?“

„The rocks.“

„The rocks? Are they talking to you?“

„Yes, they’re talking to me.“

„And what are they saying?“

„To sit down.“


Da saß ich also, sprachlos, und wusste nicht, ob es einfach so daher gesagt war oder ob das Gesagte aus dieser universellen Quelle des Wissens, der Intuition heraussprudelte, die Kindern oft so vertraut ist.

Als ich den kleinen Jungen fragte, was er hört, antwortete er, dass er die Steine höre und dass sie ihm sagen, dass er sich hinsetzen soll. Ja, natürlich, dachte ich mir. Das ist es, was Steine einem zu sagen versuchen:

Setz dich hin, Atme durch und genieße die Aussicht,
Genieße den Moment.

Grade im wunderschönen Westirland kann man das so gut und sollte es unbedingt tun, auch wenn die Aussicht manchmal schon fast Alltag geworden ist.

Mit diesen Gedanken möchte ich euch in die Ostertage begleiten. Erlaubt euch ein wenig Ruhe im entstehenden Gewusel der Natur und der Festtage. Feste sind so oft mit Stress verbunden, dabei wollen wir doch eigentlich eine schöne Zeit haben. Eine Zeit mit den allerliebsten Menschen, mit Freude und mit ein wenig Müßiggang.

Setzt euch auf einen schönen Stein und erlaubt es euch. Erlaubt euch durchzuatmen.

In Liebe,
eure Helena ♥

PS: und falls ihr nicht so leicht zur Ruhe kommt, lest gern hier weiter. So geht es mir nämlich auch oft…

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